Der keltische Jahreskreis

In der alten Zeit lebten die Menschen nach dem Jahreskreis. Dabei waren der Mondstand, die Tag- und Nachtgleichen und die Sonnenwenden sehr wichtig. Selbst heute in unserem industrialisierten Leben in dem wir nur nach dem Datum und der Uhr leben, werden zum Teil noch Feste wie "Tanz in den Mai" - ursprünglich Beltane, "Halloween" - Samhain oder auch die Sonnen- und Wintersonnenwende gefeiert. Die Tag- und Nachtgleichen finden aber gerade noch Erwähnung als Frühjahrs- oder Herbstbeginn.

Wenn wir bereit sind uns für die alten Feste zu öffnen, erkennen wir sehr schnell, dass besondere Zeitenergien zu den jeweiligen Festen wirken. Es ist durchaus sinnvoll diese Zeitenergien wieder in unser Leben zu integrieren, denn wenn wir um deren Wirken wissen, können wir effektiver und sinnvoller leben.

Uns ist es ein Anliegen diese Feste mit ihren Zeitqualitäten den Menschen wieder näher zu bringen. Denn je verbundener wir mit der Natur leben, desto gesünder und zufriedener sind wir.

Die 8 Jahreskreisfeste stehen in enger Beziehung zu jahreszeitlichen und kosmischen Rhythmen. Sie sind Feste zu Ehren der Dreifachen Göttin und Mutter Erde.

Die vier "alten" Feste sind Mondfeste und beschreiben einen kompletten Mondzyklus. Von den Druiden wurden wahrscheinlich die vier "neueren"Sonnenfeste hinzugefügt. Sie beschreiben einen kompletten Sonnenzyklus.


Die Mondfeste

  • Samhain - Neumond
  • Imbolc - Zunehmender Mond
  • Beltane - Vollmond
  • Lughnasadh - Abnehmender Mond

Die Sonnenfeste

  • Alban Arthan - Yul - Wintersonnenwende
  • Alban Eilir - Ostara - Frühlings Tag- und Nachtgleiche
  • Alban Hefin - Litha - Sommersonnenwende
  • Alban Elfed - Mabon - Herbst Tag- und Nachtgleiche

Viele dieser Feste kennen wir als christliche Feste mit ähnlicher Bedeutung z. B. Ostara im März. Während der Missionierung wurde so versucht, den Übergang in die neue Religion für die Menschen zu erleichtern.

Die Natur braucht sich nicht anzustrengen, bedeutend zu sein. Sie ist es.

Robert Walser